Dezember 2014

Auszug aus dem Bericht, veröffentlicht im „Der Jagdgebrauchshund“ 10/2014:

 „Aktuelles vom Obmann für das Prüfungswesen im JGHV“

 Liebe Freunde des Jagdgebrauchshundes,

……………Aber es gibt genügend Prüfungsfächer die von den Anforderungen für alle vereinheitlicht werden können. Harmonisierung bedeutet für mich auch, dass alle Zucht- und Anlageprüfungen, gleich von welchem Zuchtverein, nach de, 12-er Punktesystem und alle Gebrauchsprüfungen nach dem 4-er Punktesystem durchgeführt werden sollten. Ich weiß, dass dies nicht bei allen mit Freude ankommt und viele gerne ihr System beibehalten möchten, aber das wäre der erste Schritt in diese Richtung. So könnten wir auch den Landesjagdverbänden zeigen, dass der JGHV mit einheitlichen Spielregeln arbeitet. Harmonisierung bedeutet auch, dass alle, die bei den im März 2015 anstehenden Anträgen zur VSwPO/VFsPO oder VStPO mit abstimmen bzw. abstimmungsberechtigt sind, diese Prüfungen auch durchführen und nicht ihre eigenen Versionen in ihren Prüfungsordnungen haben. Mit Ausnahme natürlich unserer Profis im Schweißhundelager, die in einer anderen Liga spielen. Wer die Suppe mitkocht, der sollt sie auch essen. Hier lobe ich mir z.B. die Prüfungsordnungen des Parson Russell Terrier Clubs, die Im Teil VI ihrer PO Schweißprüfung-Fährtenschuhprüfung, sowie im Teil VII Stöberprüfung auf die Prüfungen des JGHV verweisen. So z.B. mit dem Hinweis § 70 Schweißprüfung (SwP): „Diese Schweißprüfung wird nach der jeweils gültigen Fassung der Verbandsschweißprüfungsordnung (VSwPO) des JGHV durchgeführt“. Derselbe Hinweis ist auch bei der Fährtenschuhprüfung sowie bei der Stöberhundprüfung zu finden. Dies ist Harmonisierung im Sinne des JGHV, im Sinne der Prüfungsordnungen und der Jagd.  ………………………………………..

 

Josef Westermann, Obmann für das Prüfungswesen im JGHV