Jagdliche Prüfungen

Prüfungen im PRTCD e.V.

Der Parson Russell Terrier zählt zu einer vom JGHV-anerkannten Jagdhunderasse und wird dort nur durch den PRTCD e.V. vertreten. Die vom PRTCD e.V. ausgestellten Ahnentafeln weisen daher auch den Sperlingshund auf.
Damit können alle in unserem Zuchtbuch eingetragenen Hunde an den vom PRTCD e.V. durchführten Prüfungen, an allen JGHV-Verbandsprüfungen sowie an Brauchbarkeitsprüfungen der Bundesländer teilnehmen.

Prüfungsordnung

Junghundprüfung (JP):
Bei der Junghundprüfung werden die natürlichen jagdlichen Anlagen geprüft. Diese sollten durch entsprechende Einarbeitung gefördert worden sein.
Die Teilnahme ist bis zu einem Hundealter von 22 Monaten möglich. Die Prüfung kann im Frühjahr und im Herbst stattfinden.
Es werden folgende Prüfungsfächer geprüft und bewertet:
• Baueignung
• Spur (inkl. Laut beim Jagen)
• Suche
• Nase
• Führigkeit
• Überprüfung der Schussfestigkeit
Details zu den einzelnen Prüfungsfächern stehen in der Prüfungsordnung.

 

Bauprüfung (BP):
Die Bauprüfung kann nach entsprechender Einarbeitung an Schliefenanlagen mit Drehkessel ganzjährig stattfinden. Unsere Erdhunderasse eignet sich hervorragend für die Bodenjagd. Nach erfolgreicher Einarbeitung und Prüfung sind unsere Parson Russell Terrier für ihren tierschutzgerechten jagdlichen Einsatz sehr gut vorbereitet.
Details zur Bauprüfung stehen in der Prüfungsordnung.

 

 

 

 

Zuchtprüfung (ZP):
Die Zuchtprüfung findet im Herbst statt und hat keine Altersbeschränkung. Bei dieser Prüfung finden die Prüfungsfächer im Wald, Feld und am Wasser statt.
Überprüft wird die fortgeschrittene jagdliche Ausbildung des Parson Russell Terriers und die Eignung für den vielseitigen Jagdbetrieb.
Es werden folgende Prüfungsfächer geprüft und bewertet:
• Schussfestigkeit
• Nasengebrauch
• Spur (inkl. Laut beim Jagen)
• Stöbern (inkl. Laut beim Stöbern)
• Bringen auf der Schleppe
• Bringen von Wasserwild (inkl. Schussfestigkeit am Wasser)
• Führigkeit
• Leinenführigkeit
Details zur Zuchtprüfung stehen in der Prüfungsordnung.

 

 

Gebrauchsprüfung (GP):
Die Gebrauchsprüfung ist die Meisterprüfung. Sie findet im Herbst statt und hat keine Altersbeschränkung. Mit bestandener Prüfung können die Parson Russell Terrier ihre jagdliche Brauchbarkeit bestätigen. Es ist eine anspruchsvolle und vielseitige Prüfung. Die Prüfung findet im Wald, Feld und am Wasser statt und ist mit kleinen Ausnahmen vergleichbar mit der Vollgebrauchsprüfung des JGHV. Parson Russell Terrier mit bestandener GP werden in das Gebrauchshundestammbuch eingetragen.


Es werden folgende Prüfungsfächer geprüft und bewertet: 

  • Fachgruppe Waldarbeit: Nase, Rotfährte (500m oder 600m) wahlweise auch zusätzlich Totverbeller/Totverweiser, Haarwildschleppe mit Bringen, Stöbern

 

  • Fachgruppe Feld: Federwildschleppe oder Verlorensuche von Federwild, Bringen von Federwild

 

  • Fachgruppe Wasserarbeit: Stöbern ohne Ente im deckungsreichen Gewässer, Schussfestigkeit am Wasser, Verlorensuche im deckungsreiche Gewässer, Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer, Bringen der Ente

 

  • Fachgruppe Gehorsam: Standruhe, Ablegen (frei oder angeleint), Leinenführigkeit, Führigkeit, allgemeiner Gehorsam.

Details zur Gebrauchsprüfung stehen in der Prüfungsordnung.

 

 

 

JAGDLICHE LEISTUNGSKENNZEICHEN

  • EF  =  Erdhund-Fuchs
  • ED =  Erdhund-Dachs
  • EM = Erdhund-Marderhund
  • EW = Erdhund-Waschbär
  • SwH = Schweißhund
  • SJ = Saujager
  • LT = Laut
  • FL = Fährtenlaut
  • SJG = Saujager Gatter

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