Wichtige Hinweise für Zuchthündinnen- und Rüdenbesitzer

Es gehört zu den Pflichten, sich vor der Bedeckung von folgendem zu überzeugen:

  • Sind sowohl Zuchtrüden- als auch Hündinnenbesitzer Mitglieder im PRTCD?
  • Werden bei der vorgesehenen Bedeckung die vorgeschriebenen Höchstzahlen für Würfe/Hündin, und Würfe/Zwinger sowie Anzahl der nach dem Deckrüden im laufenden Kalenderjahr gefallenen Würfe eingehalten?
  • Wie nahe sind Rüde und Hündin miteinander verwandt?
  • Kann mindestens einer der beiden Zuchtpartner eine bestandene Bauprüfung oder das Saujager Gatter in der Zeit vom 18.03.2014 bis einschließlich 30.06.2019 vorweisen?
  • Hat mindestens einer der beiden Zuchtpartner eine positive Lautfeststellung im Zuge einer Prüfung des PRTCD oder JGHV eingetragen?
  • Sind Rüde / Hündin zur Zucht zugelassen? (Bestandener Wesenstest und Mindestformwert „sehr gut")
  • Sind Rüde / Hündin vollzahnig? (Hat ein Zuchtpartner kein vollständiges Gebiss, darf er nur mit einem vollzahnigen Partner verpaart werden. § 4.1.7 ZO)
  • Hat die Hündin das Mindestalter von 15 Monaten erreicht?
  • Hat die Hündin das 8. Lebensjahr noch nicht vollendet?
  • Können Rüde / Hündin die lt. § 4.6 ZO vorgeschriebene Augenuntersuchung vorweisen?
 
 Bitte beachten:   

Eine AU, die nach dem vollendeten fünften Lebensjahr des Hundes erfolgt ist, bleibt lebenslang gültig und muss nicht mehr erneuert werden.

  • Können Rüde / Hündin die vorgeschriebene, einmalige DNA-Analyse mit Abstammungsnachweis vorweisen?
  • Können Rüde / Hündin vorgeschriebene, einmalige Untersuchung auf Patellaluxation vorweisen?
  • Können Rüde/Hündin die ab dem 01.06.2011 vorgeschriebene PLL-Untersuchung vorweisen?
  • Können Rüde/Hündin die ab dem 01.03.2018 vorgeschriebene DNA-SCA und DNA-LOA vorweisen?

Auch Hunde, die sechs Jahre und älter sind, müssen eine gültige AU vorweisen können.
Bei Nichteinhaltung der Zuchtbestimmungen kommen Zuchtstrafen unserer ZO § 12.1 zum Tragen.

Wurde bei einem Verpaarungspartner eine freiwillig Gen-Untersuchung auf z.B. JBD oder DM gemacht und der untersuchte Hund ist -/+ (Träger) oder +/+ (Affect) darf nur mit einem untersuchten freien Verpaarungspartner verpaart werden.

 

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